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Camper kaufen oder mieten – die ehrliche Rechnung
Ob Kauf oder Miete günstiger ist, entscheidet die Nutzung pro Jahr und der Restwert. Als Orientierung: Bei einer Wochenmiete von 900 EUR und vier Wochen Nutzung pro Jahr liegen die Mietkosten in fünf Jahren bei 18.000 EUR. Beim Kauf zählen Kaufpreis plus laufende Kosten minus Wiederverkaufswert – das rechnest du unten mit deinen Zahlen durch.
Stand: 8. September 2026. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerauskunft.
Die Rechnung
Miete gesamt = Wochenpreis × Wochen pro Jahr × Jahre. Kauf gesamt = Kaufpreis + laufende Kosten pro Jahr × Jahre − Restwert am Ende.
Was in die laufenden Kosten gehört: Versicherung samt motorbezogener Versicherungssteuer, Service und Begutachtung, Reifen, Reparaturen und Stellplatz. Sprit und Campingplätze fallen bei Miete und Kauf gleich an und bleiben deshalb außen vor.
Wo die Grenze meist liegt
Bei zwei bis drei Wochen Nutzung pro Jahr ist Miete in der Regel günstiger und bequemer. Ab etwa fünf bis sechs Wochen pro Jahr kippt die Rechnung häufig zum Kauf, weil der Restwert einen großen Teil des Kaufpreises zurückholt.
Bei einer Auszeit von mehreren Monaten ist Kauf fast immer günstiger als Langzeitmiete – vorausgesetzt, das Fahrzeug lässt sich danach gut verkaufen. Genau dafür ist die M1-Typisierung relevant.
Häufige Fragen
Ab wie vielen Wochen pro Jahr lohnt sich der Kauf?
Als Faustregel ab etwa fünf bis sechs Wochen Nutzung pro Jahr, abhängig von Mietpreis und erwartetem Restwert. Rechne es mit deinen eigenen Zahlen im Rechner nach.
Welche laufenden Kosten sind realistisch?
Für ein M1-Wohnmobil in dieser Klasse sind 1.500 bis 2.500 EUR pro Jahr für Versicherung, Steuer, Service, Reifen und Reparaturen ein brauchbarer Ansatz, ohne Stellplatz.
Wie hoch darf ich den Restwert ansetzen?
Konservativ. Für ein gepflegtes, typisiertes Fahrzeug ist nach fünf Jahren ein deutlicher Teil des Kaufpreises realistisch, exakte Werte hängen von Markt, Laufleistung und Zustand ab.